Endenergie | <<< | >>> | Feedback |
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Der aktuelle Film "Bulb Fiction" über Energiesparlampen betreibt Panikmache – ein Artikel über Quecksilber in Lampen und eine Kritik des Films klären die Fakten.
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Dieser Artikel lädt ein, Ansichten über die chinesischen CO2-Emissionen sowie über unsere Beiträge zum Klimaschutz zu überdenken.
Definition: Energie, die beim Verbraucher ankommt
Man bezeichnet als Endenergie die Energie, die beim Verbraucher ankommt, etwa in Form von Brenn- und Treibstoffen oder elektrischer Energie. Endenergie ist zu unterscheiden von der Primärenergie aus den genutzten natürlichen Quellen, aber auch von der letztendlich erhaltenen Nutzenergie sowie vom Nutzen der Energieanwendung. Letzterer ist häufig nicht als eine Energiemenge quantifizierbar.
Endenergie ist ebenfalls nicht immer identisch mit der vom Verbraucher letztendlich genutzten Energieform. Beispielsweise kann ein Verbraucher Endenergie in Form von elektrischer Energie beziehen und damit Niedertemperaturwärme erzeugen, entweder mit einer Elektro-Direktheizung oder einer Elektrowärmepumpe. Abhängig von der Art der Wärmeerzeugung ergeben sich sehr unterschiedliche Mengen benötigter Endenergie.
Die Umwandlung von Primärenergie in Endenergie erfolgt mit sehr unterschiedlichen Wirkungsgraden. Bei Wasserkraft sind diese meist sehr hoch, bei Wärmekraftwerken jedoch nicht. Im Allgemeinen erfordert die Bereitstellung einer gewissen Menge elektrischer Endenergie deutlich mehr Primärenergie als z. B. die Lieferung derselben Menge von Wärme als Fernwärme.
Abbildung 1 zeigt den Endenergieverbrauch von Deutschland in 2009, aufgeschlüsselt nach Energieträgern. Man erkennt, dass Kraftstoffe, Heizöl und Gase (Erdgas, Biogas, Deponiegas, Flüssiggas) sehr hohe Anteile haben, und diese stammen größtenteils aus fossilen Energieträgern und erzeugen große Mengen von Kohlendioxid. Mehr als die Hälfte der fossilen Energie wird zur Wärmeerzeugung z. B. in Heizungsanlagen verwendet, viel aber auch im Verkehr.
Beim Strom (elektrische Energie) stammt der Großteil aus fossilen und nuklearen Quellen, allerdings mit einem schnell steigenden Anteil erneuerbarer Energie. Besonders schnell steigt der Anteil der Windenergie. Wasserkraft und Windenergie trugen in 2009 zu insgesamt 11,4 % zur Stromerzeugung bei.

Abbildung 1: Endenergieverbrauch in Deutschland nach Energieträgern, Stand 2009. Quelle: BMWi.
Siehe auch: Energie, Nutzenergie, Primärenergie, Primärenergiefaktor, Energieträger