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Klimagefahren

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Definition: Gefahren von Klimaveränderungen, insbesondere einer globalen Erwärmung

Mittlerweile ist es in der Wissenschaft kaum mehr umstritten, dass die große Gefahr einer erheblichen globalen Erwärmung (Klimaerwärmung) und sonstigen Klimaveränderungen besteht. Die Hauptursache hierfür sind die heute sehr hohen Kohlendioxid-Emissionen, obwohl diverse andere Aspekte (insbesondere die Abholzung von Waldgebieten sowie die Emissionen anderer klimaschädlicher Gase wie Methan und Fluorkohlenwasserstoffe) ebenfalls eine wesentliche Rolle spielen. In der wissenschaftlichen Literatur, die regelmäßig vom IPCC [1] ausgewertet wird, finden sich nur wenige skeptische Stimmen, die an diesen Erkenntnissen grundlegend zweifeln.

Die CO2-Emissionen wiederum werden zum größten Teil durch den technischen Energieumsatz verursacht; ebenfalls relevante Beiträge kommen von anderen menschlichen Aktivitäten wie z. B. der Landwirtschaft und der Abholzung von Regenwäldern. Zwar sind diese menschlich verursachten Emissionen nicht sehr groß im Vergleich zu den natürlichen CO2-Umsätzen in der Biosphäre. Jedoch erfolgen letztere innerhalb eines Kreislaufs, der die gesamte CO2-Menge netto kaum verändert, während die menschlich verursachten Emissionen unmittelbar die CO2-Konzentration in der Atmosphäre erhöhen – von ca. 280 ppm in vor-industriellen Zeiten (und für viele Jahrtausende davor) auf heute bereits über 380 ppm.

Gefahren einer weiteren Klimaerwärmung

Da die weltweiten CO2-Emissionen weiter steigend sind, werden weitere massive Steigerungen der CO2-Konzentration in der Atmosphäre auf 500 ppm und mehr geschehen, wenn dies nicht durch massive und rechtzeitig begonnene Klimaschutzanstrengungen verhindert wird. Die Folgen einer solchen Entwicklung werden durch die große Mehrheit der Klimawissenschaftler als mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr ernst oder sogar katastrophal erkannt. (Man spricht von einer drohenden Klimakatastrophe.) Wegen der Treibhauswirkung von Kohlendioxid (Treibhauseffekt) wird mit einem Anstieg der mittleren globalen Temperatur und mit noch stärkeren Temperaturänderungen in bestimmten Regionen gerechnet. Selbst um wenige Grade erhöhte mittlere Temperaturen auf der Erde können eine Vielzahl gefährlicher Wirkungen haben: nicht nur extreme Hitzeperioden, sondern auch

und in der Folge auch weitere Bedrohungen durch menschliche Reaktionen hierauf, z. B. große Migrationsbewegungen und Kriege.

Um solche Gefahren abzuwenden oder zumindest zu mildern und mehr Zeit zur Anpassung an neue Verhältnisse zu gewinnen, werden diverse Möglichkeiten für den Klimaschutz diskutiert und teilweise auch praktiziert. Die Wissenschaft hält es heute für unbedingt nötig, insbesondere die globalen CO2-Emissionen innerhalb weniger Jahrzehnte drastisch zu reduzieren, um schwere Klimagefahren zu vermeiden.

Literatur

[1]Website des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)
[2]Treibhauseffekt – eine globale Herausforderung vom Umweltbundeamt Deutschland
[3]Klimafakten.de – Antworten auf gängige Argumente von Klimaskeptikern
[4]S. Rahmstorf, Antwort eines Klimaforschers auf die Klimaskeptiker-Thesen von Alvo von Alvensleben

Siehe auch: Klimaschutz, Kohlendioxid, externe Kosten

Kategorie: Umwelt und Ökologie

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