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Das Projekt “RP-Energie-Lexikon”
Warum überhaupt ein neues Energie-Lexikon?
Man mag sich fragen, warum ein neues Lexikon der Energie notwendig ist, wo doch im Internet schon sehr viele Informationen verfügbar sind. Insbesondere gibt es ja die sehr umfangreiche Wikipedia.
Es fehlt im Internet gewiss nicht an einer Menge von Informationen, vielerorts jedoch an Qualität, Verlässlichkeit und Ausgewogenheit. Die Wikipedia ist eine häufig sehr nützliche Informationsquelle, kann jedoch diverse Dinge nicht leisten. Sie entsteht in Zusammenwirkung mit einer großen Zahl mehr oder weniger anonymer Autoren, was es schwierig macht, eine kohärente Darstellung zu erreichen und Einflüsse von Partikularinteressen zurückzudrängen. Manche anderen Lexika werden gar direkt oder indirekt von Firmen betrieben, die damit die Öffentlichkeit im Sinne ihrer wirtschaftlichen Interessen zu beeinflussen versuchen.
Dagegen wird das RP-Energie-Lexikon von einem konkret greifbaren Autor verfasst, der versucht, eine ausgewogene Auswahl relevanter Informationen zu treffen und diese auf konsistente und möglichst nützliche Weise für eine genauer umrissene Zielgruppe aufzuarbeiten. Hierbei richtet er sich nach genau definierten Grundsätzen:
Grundsätze
Die Nützlichkeit für die Leser ist das oberste Kriterium. Dazu gehört natürlich die Korrektheit der Inhalte, aber auch vieles mehr.
Die Artikel sollen auch Nicht-Fachleuten einen guten Einstieg in die jeweilige Thematik ermöglichen. Verständlichkeit, Klarheit und Übersichtlichkeit werden besonders angestrebt, ebenso eine größtmögliche Praxisnähe. Ebenfalls wird versucht, neue Perspektiven aufzuzeigen. Diese Ziele werden auf verschiedene Weisen verfolgt:
- Auf mathematische Formeln wird weitestgehend verzichtet, ebenfalls auf Details, die für das Gesamtbild nicht wesentlich sind.
- Eine Erläuterung von Begriffen anhand von Beispielen wird ggf. der Verwendung von technisch präzisen, jedoch allzu abstrakten Definitionen vorgezogen.
- Es wird viel Wert darauf gelegt, Zusammenhänge zu erläutern. Beispielsweise wird nicht nur erklärt, was eine Elektroheizung ist, sondern auch diskutiert, ob sie klimaschädlich oder energieeffizient ist, was sie mit Nachtstrom und Grundlast-Kraftwerken zu tun hat, wie Elektroheizungen propagiert und subventioniert werden, welche Alternativen es dazu gibt, etc.
- Diverse zusätzliche Seiten helfen den Lesern mit einer Gruppierung der Artikel in Kategorien, einem Glossar und einer Liste der neuen Artikel (mit RSS-Feed).
Einige Beispiele hierfür:
- Der Artikel über den physikalischen Begriff Exergie verzichtet auf jede mathematische Behandlung. Stattdessen erklärt er ausführlich, warum der Begriff der Energie nicht ausreicht und welche Zusammenhänge man über die Betrachtung der Exergie besser verstehen kann.
- Der Artikel über den Begriff Wirkungsgrad gibt eine Übersicht über typische Zahlenwerte für diverse wichtige Prozesse und Maschinen. Ebenfalls wird gezeigt, dass die alleinige Betrachtung von Wirkungsgraden viele wichtige Aspekte der Energieeffizienz nicht erfassen kann.
Die Korrektkeit und Ausgewogenkeit sind ebenfalls wichtige Kriterien. Diese Enzyklopädie versteht sich nicht als wissenschaftliches Werk, verzichtet daher z. B. auf umfangreiche Quellennachweise, richtet sich aber sehr stark nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft, beschreibt Sachverhalte also nach bestem Wissen und Gewissen. Jeder unangemessene Einfluss etwa von wirtschaftlichen oder politischen Interessengruppen wird im Interesse des Gemeinwohls so gut wie irgend möglich vermieden. Es wird immer versucht, die Vor- und Nachteile verschiedener Ansätze ausgewogen zu beschreiben.
Man beachte, dass ein großer Teil der Energie-Informationen, die sonst im Internet und anderswo verfügbar sind, von wirtschaftlich interessierten Kreisen in Umlauf gebracht werden und häufig entsprechend einseitig sind, in vielen Fällen sogar grob irreführend. So hat beispielsweise die schweizerische Erdölvereinigung noch in 2007 mit dem Spruch “Heizen mit Öl – für mehr Klimaschutz” geworben, was freilich von der Lauterkeitskommission als unlautere Werbung verurteilt wurde. Ähnlich wird für Wärmepumpen und sogar für Elektroheizungen häufig mit sehr fragwürdigen Argumenten geworben. Auch die Branche der erneuerbaren Energien kann von diesem Vorwurf nicht gänzlich verschont bleiben. Entsprechend tut es not, eine wirtschaftlich unabhängige, allein dem Gemeinwohl verpflichtete und sachlich fundierte Informationsquelle zu haben.
Unterstützen Sie das Projekt!
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Sie können andere Personen auf das RP-Energie-Lexikon aufmerksam machen,
- indem Sie mündliche oder schriftliche Mitteilungen versenden,
- einen Link auf das RP-Energie-Lexikon auf Ihrer eigenen Website platzieren,
- in Internet-Foren darauf aufmerksam machen
- und social bookmarking services benutzen.
Gerne dürfen Sie auch Links auf spezifische Artikel in Ihren eigenen Online-Veröffentlichungen z. B. für Worterklärungen verwenden. Auch sogenannte “deep links” sind willkommen.
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- Geben Sie Rückmeldungen: Was kann getan werden, um die Inhalte vollständiger, besser verständlich oder sachlich ausgewogener zu machen? Machen Sie Vorschläge auch für zusätzliche Literaturangaben oder Bilder.
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