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Definition: eine Vorrichtung zur automatischen Regelung einer Temperatur
Ein Thermostat ist eine Vorrichtung, die selbsttätig eine Temperatur regeln kann. In der Energietechnik werden Thermostate vielfältig eingesetzt:

Abbildung 1: Ein Heizkörperthermostat, angebracht an der Unterseite des Heizkörpers. Diese Position ist zwar weniger praktisch, erlaubt aber eine genauere Temperaturregelung.
Thermostate können zur Energieeffizienz beitragen, indem sie dafür sorgen, dass eine Heiz- oder Kühlanlage nicht stärker arbeitet als notwendig.
Es gibt Thermostate, die über eine Zeitschaltuhr verfügen. Damit kann die Raumtemperatur für bestimmte Zeiten abgesenkt werden – auch individuell für einzelne Räume. Es kann also z. B. eine Nachtabsenkung realisiert werden, oder auch eine Absenkung für Zeiten, in denen bestimmte Räume immer unbenutzt bleiben. Besonders sinnvoll sind solche Maßnahmen offenkundig, wo ein Raum mit hohem Heizwärmebedarf regelmäßig nur zu bestimmten Zeiten gebraucht wird.
Thermostate an Heizkörpern sollten entsprechend der gewünschten Raumtemperatur eingestellt werden. Es ist weder nötig noch sinnvoll, sie vorübergehend höher einzustellen, um die Raumtemperatur schneller zu erreichen. Solange der Raum (z. B. nach dem Lüften) zu kalt ist, wird der richtig eingestellte Thermostat die Heizleistung so hoch wie möglich einstellen und erst dann reduzieren, wenn die Temperatur genügend hoch wird.
Wenn ein Raum mehrere Heizkörper enthält, sollten deren Thermostate gleich eingestellt werden, da so am ehesten eine gleichmäßige Verteilung der Heizleistung erreicht wird. Dies spielt vor allem für Wärmepumpenheizungen und Brennwertkessel eine Rolle, weil so die niedrigst mögliche Rücklauftemperatur des Heizwassers erreicht wird.
Eine optimale Regelbarkeit setzt oft einen sorgfältigen hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage voraus.
Siehe auch: Wärme, Zentralheizung, Heizkörper