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Der aktuelle Film "Bulb Fiction" über Energiesparlampen betreibt Panikmache – ein Artikel über Quecksilber in Lampen und eine Kritik des Films klären die Fakten.
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Definition: ein Gerät, welches eine Wechselspannung aus einer Gleichspannung herstellt, bzw. Wechselstrom aus Gleichstrom
Ein Wechselrichter ist ein elektronisches Gerät, welches aus einer Gleichspannung eine Wechselspannung herstellen kann. Wenn ein Verbraucher an die erzeugte Wechselspannung angeschlossen wird, entsteht also Wechselstrom aus Gleichstrom. Die gegenteilige Funktion wäre die eines Gleichrichters.
Man unterscheidet selbstgeführte und fremdgeführte Wechselrichter:
Hochwertige Wechselrichter können einen sehr hohen Wirkungsgrad von über 98 % erreichen, zumindest in einem gewissen Bereich von Leistungen. Bei sehr kleiner Leistung (z. B. bei einer Photovoltaikanlage bei trübem Wetter) kann der Wirkungsgrad deutlich absinken. Moderne Solarwechselrichter sind daraufhin optimiert, in einem weiten Leistungsbereich sehr effizient zu arbeiten.
Jeder Wechselrichter ist für eine bestimmte Maximalleistung ausgelegt. Kleingeräte mögen nur einige Watt liefern, während zur Kopplung von Netzen Wechselrichter mit Leistungen von hunderten von Megawatt im Einsatz sind. (Die dafür benötigte Leistungselektronik hat in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht.) Manche Geräte vertragen kurzzeitig eine wesentliche Überlast, beispielsweise wenn bestimmte Verbraucher (z. B. Elektromotoren) kurzzeitig einen hohen Anlaufstrom beziehen.
Es gibt auch sogenannte 4-Quadranten-Umrichter, die je nach Bedarf als Wechselrichter oder Gleichrichter arbeiten, also die Energie in verschiedenen Richtungen übertragen können. Sie erlauben es beispielsweise in einer Windenergieanlage, Strom vom Generator ins Netz einzuspeisen, aber auch beim Anlaufen kurzzeitig Energie vom Netz auf den Generator zu geben, der dann als Elektromotor läuft.
Siehe auch: Wechselstrom, Gleichstrom, Photovoltaik