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Flächenheizung

Definition: ein Heizsystem, bei dem die Heizwärme großflächig abgegeben wird

Englisch: panel heating

Kategorien: Haustechnik, Wärme und Kälte

Autor: Dr. Rüdiger Paschotta (G+)

Wie man zitiert; zusätzliche Literatur vorschlagen

Ursprüngliche Erstellung: 15.05.2010; letzte Änderung: 03.11.2018

Eine Flächenheizung ist ein Heizkörpersystem, mit dem besonders große Flächen zwecks Beheizung eines Raums erwärmt werden – in der Regel der Fußboden, die Decke oder ein oder mehrere Wände. Entsprechend werden diese Flächenheizungen als Fußbodenheizung, Deckenheizung bzw. Wandheizung bezeichnet. In der Regel ist eine Flächenheizung Teil einer Zentralheizungsanlage, und die Energiezufuhr erfolgt über warmes Wasser, welches durch ein Rohrschlangensystem gepumpt wird. Die Abgabe der Wärme erfolgt teils als Wärmestrahlung, teils durch Konvektion (Umwälzung) von Luft (kaum jedoch bei der Deckenheizung).

Vor- und Nachteile von Flächenheizungen

Gegenüber wesentlich kompakteren Heizkörpern in der Form von Radiatoren oder Konvektoren haben Flächenheizungen die folgenden Vorteile:

Nur eingeschränkt zutreffend ist die häufig gehörte Behauptung, Flächenheizungen würden “die Luft weniger austrocknen” bzw. weniger “trockene Heizungsluft” erzeugen:

Flächenheizungen weisen auch typische Nachteile auf:

Siehe auch: Niedertemperaturheizung, Fußbodenheizung, Wandheizung, Deckenheizung
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