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Heizkraftwerk

Akronym: HKW

Definition: ein Kraftwerk, welches elektrische Energie und zugleich nutzbare Wärme liefert

Englisch: co-generation power station

Kategorien: elektrische Energie, Kraftmaschinen und Kraftwerke, Wärme und Kälte

Autor: Dr. Rüdiger Paschotta (G+)

Wie man zitiert; zusätzliche Literatur vorschlagen

Ursprüngliche Erstellung: 08.03.2010; letzte Änderung: 09.11.2017

Ein Heizkraftwerk ist ein Kraftwerk, welches mit Kraft-Wärme-Kopplung arbeitet, d. h. gleichzeitig elektrische Energie und zugleich nutzbare Wärme über ein Nah- oder Fernwärmenetz liefert.

Relativ große Heizkraftwerke können im Wesentlichen mit der gleichen Technologie wie herkömmliche Kohle-, Gas- und Ölkraftwerke realisiert werden, wobei allerdings meist eher kleinere Kraftwerksblöcke gebaut werden, um leichter Abnehmer für die anfallende Abwärme zu finden. Oft ist eine gewisse Anhebung des Temperaturniveaus der Abwärme nötig, und dies kann zu einer leichten Abnahme des elektrischen Wirkungsgrads führen. Trotzdem ist der Gesamtnutzungsgrad und damit die Energieeffizienz wesentlich höher als ohne Abwärmenutzung.

Kleinere Heizkraftwerke werden als Blockheizkraftwerke bezeichnet.

Siehe auch: Blockheizkraftwerk, Wärmekraftwerk, Kraft-Wärme-Kopplung, Kraftwerk, Stromkennzahl, Energieeffizienz
sowie andere Artikel in den Kategorien elektrische Energie, Kraftmaschinen und Kraftwerke, Wärme und Kälte

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