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Propan

Definition: ein bei Zimmertemperatur gasförmiger Kohlenwasserstoff

Allgemeinere Begriffe: Brenngas, fossiler Energieträger

Summenformel: C3H8

Englisch: propane

Autor:

Wie man zitiert; zusätzliche Literatur vorschlagen

Ursprüngliche Erstellung: 13.01.2015; letzte Änderung: 14.03.2020

Propan ist ein bei Zimmertemperatur gasförmiger farbloser Stoff (Siedepunkt: −42 °C), der zu den leichtesten Kohlenwasserstoffen gehört. Es ist ungiftig und leicht brennbar, in Gemischen mit Luft auch explosiv.

Propan wird einerseits von Roherdgas abgetrennt, also als Nebenprodukt von Erdgas gewonnen, und entsteht andererseits in Erdölraffinerien beim Cracken (Aufspalten größerer Moleküle in kleinere).

Flüssiggas besteht hauptsächlich aus Propan und Butan. Es bleibt auch bei Zimmertemperatur flüssig, wenn ein Druck von ca. 8 bar angewandt wird. Bei reinem Propan wäre dieser Druck bei Zimmertemperatur (20 °C) 0,83 MPa = 8,3 bar.

Propan lässt sich auch in einfachen Brennern und Verbrennungsmotoren sehr schadstoffarm zu Kohlendioxid und Wasserdampf verbrennen. Bei der Verwendung in Ottomotoren ist die sehr hohe Klopffestigkeit (ROZ 111) vorteilhaft.

Propan wird auch als Kältemittel (R-290) verwendet, beispielsweise in Klimaanlagen; da es ähnlich physikalische Eigenschaften aufweist wie R-12, R-22 und R-134a, kann man diese leicht damit ersetzen. Es ist relativ wenig klimaschädlich, da es in der Atmosphäre bald zu Kohlendioxid und Wasser oxidiert wird, und ist nicht ozonschädlich. Außerdem wird Propan teils auch als Treibgas in Sprühdosen verwendet.

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Siehe auch: Kohlenwasserstoffe, Butan, Flüssiggas, Kältemittel

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