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RP-Energie-Lexikon
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Das Energie-Quiz

Testen Sie Ihr Wissen mit einem Satz von Fragen aus dem Energiebereich!

Normalerweise benutzt man das Quiz Frage für Frage. Auf dieser Seite finden Sie jedoch die Liste aller Fragen:

Frage 1

Welche Stromkosten entstehen mir als deutschem Kleinverbraucher, wenn ich drei Stunden lang einen Fernseher mit Flachbildschirm mittlerer Größe betreibe?

(a) rund 5 ct

(b) zwischen 10 und 30 ct

(c) rund 50 ct

Frage 2

Wofür wird in den deutschen Haushalten der größte Teil der Energie verbraucht?

(a) für elektrische Geräte

(b) für die Heizung

(c) für die Warmwasserbereitung

Frage 3

Welche der folgenden Stromanwendungen braucht in einem Vier-Personen-Haushalt am meisten Energie?

(a) der Kochherd

(b) Kühlschrank und Gefriertruhe

(c) die Beleuchtung

(d) die elektrische Warmwasserbereitung

(e) die Gasheizung

Frage 4

Welcher Staubsauger braucht umgerechnet auf eine Betriebsstunde am meisten Energie?

(a) ein konventioneller Bodenstaubsauger

(b) ein Handstaubsauger mit einem Akku, der bei Nichtgebrauch in einer Ladestation steht

Frage 5

Welche der folgenden Aussagen über Energiesparlampen sind korrekt?

(a) Die Quecksilberbelastung des Hausmülls hat seit Einführung dieser Lampen stark zugenommen.

(b) Diese Lampen sind für den Einsatz am Hauseingang mit Bewegungsmelder wenig geeignet.

(c) Das Lichtspektrum dieser Lampen, welche stark von dem des natürlichen Lichts abweicht, birgt gesundheitliche Risiken.

(d) Da die Herstellung von Energiesparlampen etliche mal mehr Energie verbraucht als die von Glühlampen, ergibt sich am Ende fast keine Energieeinsparung mehr.

Frage 6

Was ist gewöhnlich die wichtigste Ursache für den Bedarf an Heizenergie?

(a) der Transmissionswärmeverlust von Außenwänden, Dach und Keller

(b) Energieverluste in der Heizungsanlage

(c) Energieverluste durch die nötige Belüftung

Frage 7

Um welchen Faktor müssen die Transmissionswärmeverluste eines Gebäudes verringert werden, um vom Standard eines heute gewöhnlichen Neubaus auf den Passivhaus-Standard zu gelangen, mit dem ca. viermal weniger Heizenergie benötigt wird?

(a) Die Transmissionswärmeverluste müssen ebenfalls rund viermal geringer werden. Das erfordert eine massiv dickere Dämmung.

(b) Eine weniger als doppelt so gute Dämmung genügt dafür bereits.

Frage 8

Welche der folgenden Aussagen über die Wärmedämmung von Wohngebäuden sind korrekt?

(a) Eine verbesserte Wärmedämmung ist in der Regel der wichtigste Faktor für die Reduktion des Heizwärmebedarfs eines älteren Gebäudes.

(b) Das Anbringen einer Wärmedämmung auf einer Außenwand erhöht die Luftdichtigkeit des Gebäudes.

(c) Viele alte Häuser verfügen über dicke Steinwände, die einen ausreichenden Wärmeschutz bieten.

(d) Natürliche Dämmstoffe neigen im Brandfall weniger zur Bildung giftiger Gase und Dämpfe.

(e) Aus gesundheitlicher Sicht ist die Verwendung natürlicher Dämmstoffe nicht unbedingt vorteilhaft.

Frage 9

Welche der folgenden Aussagen über Heizkessel sind korrekt?

(a) Ein Niedertemperaturheizsystem sollte unbedingt auch einen Niedertemperaturheizkessel enthalten.

(b) Wenn mein alter Heizkessel gemäß einer Abgasmessung einen Wirkungsgrad von 94 % aufweist, liegt das Einsparpotenzial für einen neuen Kessel unter 5 %.

(c) Ein guter Schornsteinzug ist für moderne, energieeffiziente Heizkessel keine Voraussetzung mehr.

Frage 10

Welche der folgenden Aussagen über Brennwertkessel sind korrekt?

(a) Brennwertkessel bieten grundsätzlich nur dann eine höhere Energieeffizienz, wenn sie mit einer genügend niedrigen Vorlauftemperatur betrieben werden.

(b) Ein nicht zu hohes Verbrennungsluftverhältnis ist auch beim Brennwertkessel wichtig für die Energieeffizienz.

(c) Obwohl Brennwertheizkessel Wirkungsgrade von über 100 % (bezogen auf den Heizwert) aufweisen können, kann Erdgas im modernen Großkraftwerken effizienter genutzt werden.

Frage 11

Welche der folgenden Anforderungen müsste ein Mikro-Blockheizkraftwerk für die Beheizung von Einfamilienhäusern erfüllen, damit es auf wirtschaftlich sinnvolle Weise zur effizienteren Energienutzung beitragen könnte?

(a) Sein elektrischer Wirkungsgrad müsste oberhalb von 30 % liegen. Sonst würde nämlich eine Elektrowärmepumpe in Verbindung mit einem konventionellen Kraftwerk ohne Kraft-Wärme-Kopplung die Heizwärme effizienter liefern können.

(b) Das Gerät müsste im wesentlichen ohne bewegte Teile auskommen, da sonst der Wartungsaufwand unvermeidlich zu groß wird.

(c) Die Anschaffungskosten müssten gegenüber den heutigen Geräten noch massiv gesenkt werden.

Frage 12

Die Kosten der Stromerzeugung mit Photovoltaik liegen pro Kilowattstunde inzwischen in ähnlicher Höhe wie die Kosten der Wärmeerzeugung durch Solarthermie. Mithilfe einer Wärmepumpe können pro Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme erzeugt werden. Folgt daraus, dass die beste Methode der solaren Beheizung nicht mehr auf Solarthermie basiert, sondern auf Photovoltaik und Wärmepumpen?

(a) Ja, denn damit ergeben sich eindeutig die niedrigsten Kosten pro erzeugter Kilowattstunde Wärme, und die Kosten waren immer das entscheidende Hindernis für die Solarheizung.

(b) Nein, weil die Stromproduktion mit Photovoltaik weitgehend in Zeiten fällt, in denen kaum Heizwärme benötigt wird.

Frage 13

Welche der folgenden Aussagen über die Belüftung von Gebäuden sind richtig?

(a) Die Luftdichtigkeit, die Energiesparvorschriften von modernen Gebäuden verlangen, fördert schlechte Luft und die Bildung von Schimmel.

(b) Eine gute Wärmedämmung erfordert eine verstärkte Belüftung des Gebäudes.

(c) Die sicherste Methode, einen ausreichenden Luftaustausch in einem Gebäude zu gewährleisten, besteht in der Verwendung einer Lüftungsanlage.

(d) Lüftungsanlagen sollten möglichst vermieden werden, da sie einen zu großen Energieverbrauch verursachen.

Frage 14

Welche der folgenden Aussagen über die Luftfeuchtigkeit in Gebäuden sind richtig?

(a) Auch eine hohe relative Luftfeuchtigkeit von 70 % in einem Wohnraum bedeutet keineswegs unweigerlich die Gefahr der Schimmelbildung.

(b) Bei feuchtem Wetter ist es nicht möglich, die Luftfeuchtigkeit in Räumen durch Lüften zu reduzieren.

(c) Unbeheizte Kellerräume sind auch durch ständiges Lüften häufig kaum trocken zu bekommen.

(d) Der Betrieb von Heizkörpern führt zu einer trockeneren Luft als die Verwendung einer Fußbodenheizung.

(e) Lüftungsanlagen führen gewöhnlich zu einer niedrigeren Luftfeuchtigkeit im Winter.

(f) Die Menge zugeführte Frischluft, die für eine optimale Luftfeuchtigkeit benötigt wird, entspricht nicht unbedingt der hygienisch gesehen optimalen Luftmenge.

Frage 15

Welche der folgenden Aussagen über die Umweltbelastung bei der Energiegewinnung sind zutreffend?

(a) Zukünftig wird die Gewinnung von Erdöl durch die Verwendung moderner Fördertechniken deutlich weniger umweltbelastend sein.

(b) Die Umweltbelastung der Erdgasgewinnung durch Fracking kann momentan kaum zuverlässig beurteilt werden.

(c) Der Uranbergbau belastet die Umwelt stärker mit radioaktiven Stoffen als der normale Betrieb von Kernkraftwerken.

Frage 16

Welche Elemente gehören zu einem sparsamen Fahrstil?

(a) Hohe Geschwindigkeiten sollten vermieden werden.

(b) Sehr niedrige Geschwindigkeiten sind ebenfalls ungünstig.

(c) Man sollte immer vermeiden, viel Gas zu geben.

(d) Man sollte immer mit niedriger Motordrehzahl fahren, da der Motor dann am effizientesten arbeitet.

(e) Die höchste Energieeffizienz erreicht der Motor bei mittleren Drehzahlen.

Frage 17

Dieselmotoren weisen eine höhere Energieeffizienz als Ottomotoren auf,

(a) weil Dieselkraftstoff eine höhere Energiedichte hat

(b) weil Dieselmotoren keine Drosselverluste haben

(c) weil sie mit höherem Verdichtungsverhältnis arbeiten

(d) weil der Energieaufwand für eine Zündungsanlage entfällt

(e) weil kein Abgaskatalysator benötigt wird

Frage 18

Kann man Erdgas in Dieselmotoren nutzen?

(a) Das geht nicht, da Erdgas nicht wie Dieselkraftstoff eingespritzt werden kann. Als Gasmotoren kommen deswegen nur Ottomotoren in Frage.

(b) Man kann Erdgas der Verbrennungsluft zufügen, die Zündung aber mit Dieseleinspritzung vornehmen.

(c) Nein, die Klopffestigkeit von Erdgas würde dafür nicht ausreichen.

Frage 19

Warum sind Drei-Wege-Katalysatoren für Dieselmotoren nicht geeignet?

(a) weil sie vom Dieselruß zugesetzt würden

(b) weil sie den Schwefelanteil des Dieselkraftstoffs nicht vertragen würden

(c) weil das Verbrennungsluftverhältnis des Dieselmotors dafür ungeeignet ist

Frage 20

Ist ein hoher Dieselanteil in der europäischen Fahrzeugflotte für die Raffinerien günstig?

(a) ja, weil das den rückläufigen Heizölverbrauch kompensiert

(b) nein, weil die Gewinnspanne bei Dieselkraftstoff geringer ist

(c) nein, weil die Fahrzeuge damit weniger verbrauchen

(d) nein, weil die Destillation von Rohöl nicht genügend schwere Anteil enthält

Frage 21

Welche der folgenden Aussagen über den Einsatz von Turboladern in Automotoren sind richtig?

(a) Die Motorleistung steigt, und damit auch der Kraftstoffverbrauch.

(b) Die Turboaufladung führt zu mehr Drehmoment vor allem bei tiefen Drehzahlen.

(c) Der Wirkungsgrad bei Volllast wird damit eher höher.

(d) Der Kraftstoffverbrauch im normalen Fahrbetrieb kann zunehmen.

(e) In Verbindung mit Downsizing kann der Kraftstoffverbrauch deutlich gesenkt werden.

(f) Bei Dieselmotoren ist die Turboaufladung insgesamt vorteilhafter als bei Ottomotoren.

Frage 22

Welche der folgenden Aussagen über den Hybridantrieb von Fahrzeugen sind zutreffend?

(a) Die Rückgewinnung von Bremsenergie (Rekuperation) ist der entscheidende Vorteil des Hybridantriebs.

(b) Der Hybridantrieb ermöglicht die effizientere Nutzung eines Verbrennungsmotors.

(c) Ein Hybridantrieb bedeutet leider zwangsläufig eine massive Steigerung des Fahrzeuggewichts.

Frage 23

Warum sind Erdgasautos relativ wenig klimaschädlich?

(a) weil Erdgasmotoren eine höhere Energieeffizienz haben als Benzinmotoren

(b) weil Erdgas weniger Kohlenstoff enthält als Benzin

(c) weil entweichenes Erdgas weniger klimaschädlich ist als Benzindämpfe

(d) weil bei der Verbrennung von Erdgas kaum Ruß entsteht

Frage 24

Angenommen, verlässliche Studien würden zeigen, dass die Umweltbelastung durch eine Schiefergas-Förderstätte mit Fracking 100 mal geringer sei als die durch die Anlagen eines konventionellen Erdgasfelds – was würde daraus folgen?

(a) Wegen so einer Anlage in meiner Umgebung müsste ich mir weniger Sorgen um meine Gesundheit machen als wegen einer konventionellen Anlage.

(b) Man dürfte Gas nur noch so gewinnen. Schließlich wäre es unverantwortlich, 100 mal stärkere Umweltbelastungen hinzunehmen als nötig.

(c) Man kann hier überhaupt nichts folgern, da die eingangs gemachte Prämisse ohnehin völlig wirklichkeitsfremd ist.

Frage 25

Welcher Teil unserer Stromnetze verursacht die höchsten Kosten?

(a) das Hochspannungsnetz

(b) das Mittelspannungsnetz

(c) das Niederspannungsnetz

Frage 26

Was bedeutet Blindstrom?

(a) Strom, der auf unerwünschten Wegen fließt, z. B. wegen nicht perfekter Isolierungen oder Koronaerscheinungen an Hochspannungsleitungen

(b) eine gegenüber einer Wechselspannung phasenverschobene Stromkomponente

(c) ein Strom, der Leitungen belastet, ohne Energie zu übertragen

Frage 27

Welcher Anteil der elektrischen Energie geht in einer modernen HGÜ-Fernleitung pro 1000 Kilometer Länge verloren?

(a) wenige Prozent

(b) rund 10 Prozent

(c) rund die Hälfte

Frage 28

Ist die Verwendung einer Elektroheizung energieeffizient, wenn sie mit Wasserkraftstrom betrieben wird?

(a) Ja, wenn sowohl das Kraftwerk als auch die Elektroheizung einen hohen Wirkungsgrad aufweist.

(b) Nein, weil beim Stromtransport viel Energie verloren geht.

(c) Nein, weil sich der Strom viel effizienter nutzen ließe.

Frage 29

Welche Aussagen über Wärmepumpen für Heizungszwecke sind richtig?

(a) Die Wärmepumpenheizung liefert größtenteils Wärme aus der Umwelt, bedeutet also im wesentlichen Heizen mit erneuerbarer Energie.

(b) Die Wärmepumpenheizung bewährt sich in Neubauten in der Regel besser als bei alten Gebäuden.

(c) Moderne Luft/Wasser-Wärmepumpen sind praktisch genauso energieeffizient wie Sole-Wasser-Wärmepumpen.

(d) Der Einsatz eines Pufferspeichers ist in der Regel sinnvoll, um die Energieeffizienz zu erhöhen.

(e) Die Energieeffizienz im Betrieb wird über die Jahresarbeitszahl erfasst, aber darüber sagt die vom Hersteller angegebene Leistungszahl (COP) kaum etwas aus.

(f) Das Werben für leistungsgeregelte Wärmepumpen ist unsinnig; die Leistung kann bei jeder Wärmepumpe dem jeweiligen Wärmebedarf angepasst werden.

Frage 30

Mit welchen Methoden ließe sich die Importabhängigkeit Deutschlands von Russland im Energiebereich verringern?

(a) Statt Erdgas könnte vermehrt Kohle für die Stromerzeugung verwendet werden.

(b) Die Umstellung von Benzin auf Erdgas im Fahrzeugbereich sollte gebremst werden, da viel Erdgas aus Russland bezogen wird.

(c) Die vermehrte Nutzung von Elektroheizungen wäre günstig, da der Strom nicht aus Russland kommt.

(d) Der Wärmebedarf der Gebäude müsste verringert werden, z. B. indem die energetische Sanierung von Altbauten forciert wird.

(e) Niedrigere CO2-Grenzwerte für Autos helfen.

(f) Ein weiterer Zubau erneuerbarer Stromversorgung kann sich hilfreich auswirken.

Frage 31

Welche der folgenden Aussagen über Ökostrom sind korrekt?

(a) Wenn die Stromerzeugung meines Anbieters allein durch Wasserkraft erfolgt, ist mein Strom garantiert CO2-frei.

(b) Da die Qualität des Stroms völlig unabhängig vom gewählten Stromanbieter ist, ist es unsinnig, überhaupt von der Qualität von Stromprodukten zu reden.

(c) In Deutschland verkaufter Ökostrom stammt praktisch immer aus dem Ausland.

(d) Um die Qualität von Ökostromprodukten zu gewährleisten, sollten nur Produkte mit einem namhaften Label ausgewählt werden.

Frage 32

Welche der folgenden Aussagen über Wasserkraft treffen zu?

(a) Die Umweltbelastungen pro erzeugter Kilowattstunde sind bei Kleinwasserkraftwerken im allgemeinen höher.

(b) Die Speicherkapazitäten der deutschen Wasserkraftwerke sind von essenzieller Bedeutung für die Energiewende.

(c) Norwegen verfügt über mehr als tausendfach höhere Speicherkapazitäten in Wasserkraftwerken als Deutschland.

(d) Im allgemeinen ist Wasserkraft sehr klimafreundlich. Der Bau mancher Speicherkraftwerke verursacht jedoch erhebliche Klimabelastungen.

Frage 33

Welcher Anteil des weltweiten Endenergiebedarfs wird durch Kernenergie gedeckt?

(a) weniger als 3 %

(b) rund 5 %

(c) mehr als 10 %

Frage 34

Wie wird sich die weltweite Nutzung der Kernenergie in den nächsten Jahrzehnten entwickeln?

(a) Die Kapazitäten werden erheblich ansteigen, denn während nur wenige Länder einen Atomausstieg vollziehen, werden in vielen Ländern der Welt neue Kernkraftwerke geplant und gebaut.

(b) Die Kapazitäten werden etwa konstant bleiben, weil die Zubauten kaum mehr bewirken, als die stillgelegten alten Kraftwerke zu ersetzen.

(c) Die Kapazitäten werden voraussichtlich deutlich abnehmen, da der Zubau deutlich zu wenig ist, um die Stilllegung alter Kraftwerke auszugleichen.

Frage 35

Welche der folgenden Aussagen über die Wirtschaftlichkeit der Kernenergie sind zutreffend?

(a) Die vorzeitige Außerbetriebnahme existierender Kernkraftwerke führt tendenziell zu einer Erhöhung der Stromkosten.

(b) Der Bau neuer Kernkraftwerke könnte dazu beitragen, die Strompreise zu stabilisieren.

(c) Zumindest bei deutschen Kernkraftwerken sind Befürchtungen bezüglich der Kosten für die Entsorgung unbegründet, da die Betreiber gezwungen waren, im Betrieb dafür ausreichende Rückstellungen vorzunehmen.

Frage 36

Die USA müssen demnächst einige Dutzend Tonnen Plutonium aus ausgedienten Atomsprengköpfen sicher entsorgen. Welche Kosten entstehen dadurch?

(a) Es entstehen gar keine Kosten, denn Plutonium ist ein wertvoller Kernbrennstoff, mit dem sich in Kernkraftwerken Uran ersetzen lässt.

(b) Die Entsorgung dürfte rund 500 Millionen kosten, also über 10 Millionen Dollar pro Tonne.

(c) Die Kosten werden über 10 Milliarden Dollar betragen.

Frage 37

Welche der folgenden Aussagen über ökologische Aspekte der Kernenergie sind zutreffend?

(a) Atomstrom ist annähernd CO2-frei und insofern mit erneuerbaren Energien durchaus vergleichbar.

(b) Die Kernenergie erbringt einen unverzichtbaren Beitrag zum weltweiten Klimaschutz.

(c) Die radioaktiven Emissionen eines Kraftwerks auch im Normalbetrieb stellen ein erhebliches ökologisches Problem dar.

(d) Das Problem der Langzeitlagerung radioaktiver Abfälle sollte nicht allzu dramatisch gesehen werden, da neue technische Verfahren wie die Transmutation das Problem früher oder später entschärfen werden.

(e) Der Einsatz von schnellen Brutreaktoren könnte (verglichen mit der Verwendung herkömmlicher Reaktoren) langfristig erhebliche ökologische Vorteile bieten.

Frage 38

Welche der folgenden Aussagen über die Kernfusion sind zutreffend?

(a) Wenn die Kernfusion einst in Kraftwerken realisiert wird, stellt sie eine riesige und unerschöpfliche Energiequelle dar.

(b) Der erste kommerziell arbeitende Kernfusionsreaktor ist in 20 bis 30 Jahren zu erwarten.

(c) Die Einführung der Kernfusion wird genauso wie die Weiternutzung der Kernspaltung an Sicherheitsbedenken scheitern.

(d) Wir verfügen bereits über einen riesigen Kernfusionsreaktor, der freilich noch besser genutzt werden müsste.

Frage 39

Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen Pumpspeicherkraftwerken und Photovoltaik?

(a) Diese beiden Arten der Stromerzeugung haben nichts miteinander zu tun.

(b) Der zunehmende Anteil der Photovoltaik macht die verstärkte Verwendung von Pumpspeicherkraftwerken notwendig, sodass die dabei auftretenden Verluste ebenfalls zunehmen.

(c) Die Bedeutung der Reservefunktion der Pumpspeicherkraftwerke wird durch die Photovoltaik kaum beeinflusst.

Frage 40

Welche der folgenden Aussagen über Energiespeicher sind zutreffend?

(a) Die Nutzung fluktuierender erneuerbaren Energien wie Sonnenenergie und Windenergie ist grundsätzlich nur sinnvoll, wenn gleichzeitig auch massive Speicherkapazitäten geschaffen werden.

(b) Pumpspeicherkraftwerke sind in der Regel aus wirtschaftlichen Gründen nicht als saisonale Speicher geeignet, sondern nur für die Kurzzeit-Speicherung.

(c) Power to Gas erlaubt als einzige heute bekannte Technologie die Schaffung riesiger Speicherkapazitäten und wird deswegen zukünftig unverzichtbar sein.

(d) Solarstromspeicher sind zwar heute noch teuer, werden sich aber ebenso wie die Photovoltaik durchsetzen, wenn sie eine Zeit lang subventioniert werden.

Frage 41

Welche der folgenden Aussagen über die dezentrale Energieerzeugung sind zutreffend?

(a) Die Ausweitung der Stromerzeugung mit erneuerbarer Energie erfolgt in Deutschland vorwiegend mit dezentralen Anlagen.

(b) Die dezentrale Energieerzeugung wird in manchen Bereichen dadurch erzwungen, dass der Energietransport zu aufwendig wäre.

(c) Der Umstieg auf erneuerbare Energien wird in manchen Bereichen durch eine stärkere Zentralisierung der Erzeugung begünstigt.

(d) Je dezentraler die Stromerzeugung erfolgt ist, desto weniger notwendig ist der Transport von Strom über weite Strecken.

(e) Dezentralisierung bewirkt in der Regel eine Erhöhung der Energieeffizienz.

(f) Eine hohe Versorgungssicherheit ist mit dezentralen Kraftwerken einfacher erreichbar.

Frage 42

Wie groß ist der Stromverbrauch der deutschen Haushalte im Vergleich zu dem der deutschen Industrie?

(a) Der Stromverbrauch der Industrie liegt in der gleichen Größenordnung wie der der Haushalte.

(b) Die Industrie braucht weitaus mehr Strom als die Gesamtheit der Haushalte.

Frage 43

Welche Einflüsse hat das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf die Strompreise?

(a) Die Strompreise für Kleinverbraucher wurden dadurch erhöht, weil sie mit der EEG-Umlage belastet werden.

(b) Die Strompreise für Großverbraucher sind durch das EEG ebenfalls gestiegen, sodass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie gefährdet ist.

(c) Der typische Börsenstrompreis ist durch die EEG-Umlage ebenfalls erhöht.

Frage 44

In welchem der folgenden Länder treten im Winter am ehesten Engpässe der Stromversorgung auf?

(a) in Deutschland, da viele Kernkraftwerke vorzeitig stillgelegt worden sind und die erneuerbaren Energien nicht bei jedem Wetter deren Erzeugung ausgleichen können

(b) in Frankreich, wo es sehr viele Elektroheizungen gibt

(c) in Norwegen, wo noch mehr elektrisch geheizt wird

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