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Teillastbetrieb

Definition: Betrieb einer Anlage mit reduzierter Leistung

Englisch: partial load operation

Kategorien: Energieeffizienz, Fahrzeuge, Grundbegriffe

Autor:

Wie man zitiert; zusätzliche Literatur vorschlagen

Ursprüngliche Erstellung: 20.11.2010; letzte Änderung: 15.03.2020

Wenn eine Anlage, beispielsweise ein Kraftwerk oder ein Verbrennungsmotor, mit weniger als der maximal möglichen Leistung betrieben wird, so wird dies als Teillastbetrieb bezeichnet.

Je nach Art der Anlage können sich die Energieeffizienz und andere Eigenschaften gegenüber denen im Volllastbetrieb ändern:

Manche technische Einrichtungen sind nicht oder nur eingeschränkt teillastfähig, beispielsweise wegen Einbußen beim Wirkungsgrad oder einer reduzierten Lebensdauer. In manchen Fällen ist das Problem auch wirtschaftlicher Natur: Hohe Investitionskosten können nicht amortisiert werden, wenn der Durchsatz zu gering ist. Eine verbesserte Teillastfähigkeit kann ein wichtiges Ziel der Weiterentwicklung sein. Beispielsweise wird dies für Verfahren wichtig sein, mit denen strombasierte Synthesekraftstoffe hergestellt werden können. Diese sollten nämlich ein schwankendes Energieangebot nutzen können – etwa aus Windenergie, Sonnenenergie oder zeitweilig verfügbaren Stromüberschüssen.

In manchen Fällen ist zeitweiliger Teillastbetrieb die Alternative zur zeitweisen Abschaltung einer Anlage. Beispielsweise werden Kohlekraftwerke oft zeitweise im eigentlich unrentablen Teillastbetrieb gefahren (mit verschlechtertem Wirkungsgrad und entsprechend höheren spezifischen CO2-Emissionen), weil man sonst teure Ab- und Anfahrvorgänge in Kauf nehmen müsste.

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sowie andere Artikel in den Kategorien Energieeffizienz, Fahrzeuge, Grundbegriffe

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