RP-Energie-Lexikon
fachlich fundiert, unabhängig von Lobby-Interessen
www.energie-lexikon.info

Viertaktmotor

Definition: ein Verbrennungsmotor (meist in Form eines Hubkolbenmotors) mit vier Takten, bei dem jeder Zylinder nur bei jeder zweiten Kurbenwellenumdrehung Arbeit leistet

Englisch: four-stroke engine

Kategorie: Kraftmaschinen und Kraftwerke

Autor: Dr. Rüdiger Paschotta (G+)

Wie man zitiert; zusätzliche Literatur vorschlagen

Ursprüngliche Erstellung: 03.05.2015; letzte Änderung: 03.11.2018

Ein Viertaktmotor ist ein Verbrennungsmotor in Form eines Hubkolbenmotors, bei dem ein Arbeitszyklus vier Takte, verteilt über zwei Kurbelwellenumdrehungen einschließt. Diese Takte erfüllen die folgenden Funktionen:

Die Artikel über Ottomotoren und Dieselmotoren beschreiben das Viertaktprinzip detaillierter, wobei zwischen diesen Motortypen wesentliche Unterschiede bestehen.

Das Viertaktprinzip ist das am häufigsten eingesetzte Arbeitsprinzip sowohl bei Ottomotoren (z. B. für den Betrieb mit Benzin oder Erdgas) als auch bei Dieselmotoren, ebenfalls bei Varianten des Ottomotors wie des Atkinson-Motors. Heutzutage arbeiten praktisch alle Verbrennungsmotoren von Autos und Lastwagen nach diesem Prinzip, während es allem bei kleinen Zweirädern häufig noch Zweitaktmotoren eingesetzt werden.

Vor- und Nachteile des Viertaktprinzips

Im Vergleich zum Prinzip des Zweitaktmotors hat das Viertaktprinzip die folgenden Vorteile:

Jedoch gibt es auch Nachteile des Viertaktmotors:

Siehe auch: Verbrennungsmotor, Hubkolbenmotor, Zweitaktmotor, Ottomotor, Dieselmotor, Abgaskatalysator, Abgasqualität
sowie andere Artikel in der Kategorie Kraftmaschinen und Kraftwerke

Teilen Sie den Link auf diesen Artikel mit anderen: