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Wärmekraftmaschine

Akronym: WKM

Definition: eine Maschine, die Wärme teilweise in mechanische Energie umwandeln kann

Englisch: thermal engine

Kategorie: Kraftmaschinen und Kraftwerke

Autor: Dr. Rüdiger Paschotta (G+)

Wie man zitiert; zusätzliche Literatur vorschlagen

Ursprüngliche Erstellung: 07.03.2010; letzte Änderung: 21.10.2018

Energiefluss in einer Wärmekraftmaschine
Abbildung 1: Energiefluss in einer Wärmkraftmaschine.

Wärmekraftmaschinen sind Maschinen, die Wärme teilweise in mechanische Energie umwandeln können. Gemäß dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik sind solche Umwandlungen nur mit beschränktem Wirkungsgrad möglich. Es bleibt also immer ein Anteil Abwärme übrig – meistens mehr als die Hälfte der eingesetzten Menge von Hochtemperaturwärme. Je geringer der mechanische Wirkungsgrad ist, desto größer die Menge der anfallenden Abwärme. Da diese Abwärme auf einem niedrigeren Temperaturniveau anfällt, kann sie nicht mehr für die Maschine genutzt werden.

Einige Typen von Wärmekraftmaschinen können der theoretischen Grenze (Carnot-Wirkungsgrad) für den Wirkungsgrad relativ nahe kommen, andere liegen weit darunter. Relativ hohe Wirkungsgrade setzen eine hohe Temperatur der eingesetzten Wärme und eine niedrigere Temperatur für die Abgabe von Abwärme voraus.

Zum Teil sehr große Wärmekraftmaschinen sind die zentralen Bestandteile von Wärmekraftwerken. Manche davon sind besonders geeignet für die Kraft-Wärme-Kopplung, d. h. für die Nutzung der sonst als Abwärme verlorenen Energie; dies erhöht die Energieeffizienz.

Typen von Wärmekraftmaschinen

Die wichtigsten Typen von Wärmekraftmaschinen sind:

Darüber hinaus gibt es einige weniger gebräuchliche Typen:

Siehe auch: Wärmekraftwerk, Wärme, Thermodynamik, Hauptsätze der Thermodynamik, Wirkungsgrad, Carnot-Wirkungsgrad, Motor
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