header
www.energie-lexikon.info
Das RP-Energie-Lexikon

Gradtagszahl

<<<  |  >>>  |  Feedback

Werden Sie Sponsor!

Sie können den Aufbau dieses Lexikons als Sponsor unterstützen. Damit leisten Sie einen Beitrag für die Allgemeinheit, der von vielen Lesern wahrgenommen wird.

Alle Zeigefinger auf China?

Dieser Artikel lädt ein, Ansichten über die chinesischen CO2-Emissionen so­wie über unsere Beiträge zum Klima­schutz zu überdenken.

Quecksilber-Hysterie

Der aktuelle Film "Bulb Fiction" über Energiesparlampen betreibt Panikmache – ein Artikel über Quecksilber in Lampen und eine Kritik des Films klären die Fakten.

Streif Fertighäuser

Extra-Artikel

Tipp: Neben den Lexikon-Artikeln gibt es noch diverse interessante Extra-Artikel!

Acronym: GTZ

Definition: ein Maß für die klimatischen Bedingungen am Standort eines Gebäudes, welches Einfluss auf den jährlichen Transmissionswärmeverlust und somit auch auf den Heizwärmebedarf hat

Die jährliche Gradtagszahl (GTZ) für den Standort eines Gebäudes kann aus der Häufigkeitsverteilung der Außentemperaturen berechnet werden. Sie sind ein Maß für die klimatischen Bedingungen, welches Einfluss auf den jährlichen Transmissionswärmeverlust und somit auch auf den Heizwärmebedarf hat. Eine verwandte Größe sind die Heizgradtage (HGT).

Das Grundprinzip der Gradtagszahl besteht darin, dass man für jede vorkommende Außentemperatur unterhalb der Heizgrenze (in Deutschland 15 °C) die Differenz zwischen Innentemperatur (20 °C) und Außentemperatur mit der jeweiligen Anzahl der Tage multipliziert. Beispielsweise ergäbe sich ein Beitrag von 30 · 15 = 450 zur Gradtagszahl, wenn die Außentemperatur an 30 Tagen bei 5 °C liegt, also um 15 Kelvin unterhalb der Raumtemperatur von 20 °C.

Tage mit Außentemperaturen oberhalb der Heizgrenze sowie Tage außerhalb der Heizperiode (z. B. 1. September bis 31. Mai) werden nicht mitgezählt. Die Details der Berechnung können je nach Norm etwas abweichen.

Innerhalb von Deutschland gibt es erhebliche Unterschiede der mittleren jährlichen Gradtagszahlen. Beispielsweise erhält man für Freiburg den Wert von 3400, für Lübeck dagegen 4000 und für München 4265.

Die jährliche Gradtagszahl kann zur Abschätzung des Transmissionswärmeverlusts eines Hauses verwendet werden. Solare und innere Wärmegewinne sowie die Lüftungsverluste sind separat zu berücksichtigen, wenn der Heizwärmebedarf berechnet wird.

Siehe auch: Heizgradtage

Kategorien: Grundbegriffe, Wärme

Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?

Ihr Gesamteindruck: weiß nicht unbefriedigend in Ordnung gut ausgezeichnet
Fachliche Qualität: weiß nicht unbefriedigend in Ordnung gut ausgezeichnet
Lesbarkeit: weiß nicht unbefriedigend in Ordnung gut ausgezeichnet
Verdient dieser Artikel (oder das Energie-Lexikon insgesamt) Ihrer Ansicht nach Links von anderen Websites?
  nein eventuell ja
Kommentar:

Wenn Sie eine Antwort möchten, können Sie Ihre E-Mail-Adresse im Kommentarfeld hinterlassen oder direkt ein E-Mail senden. Letztere Methode führt meist zu schnelleren Antworten.

Start Extra-Artikel Projekt Feedback
Kategorien Glossar Sponsoren Kontakt
G