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Definition: Wärme, die bei einem Prozess als Nebenprodukt entsteht
Als Abwärme (manchmal auch Abhitze) bezeichnet man Wärme, die bei Prozessen als Nebenprodukt anfällt. Häufig entweicht sie ungenutzt in die Umwelt, wobei teilweise sogar noch ein zusätzlicher Energieaufwand entsteht, etwa für Pumpen, Ventilatoren oder Kühlaggregate. Teils wird Abwärme grundsätzlich als ungenutzte Wärme verstanden, jedoch gibt es auch den Begriff der Wärmerückgewinnung oder Abwärmenutzung als eine Maßnahme für erhöhte Energieeffizienz.
In großen Mengen in die Umwelt entlassene Abwärme, etwa bei Kühltürmen oder Flusskühlern von Kraftwerken, hat bisweilen schädliche Nebenwirkungen, die über die eingeschränkte Energieeffizienz hinausgehen. Beispielsweise können Fischbestände in Flüssen leiden, die im Sommer von Kraftwerken zu stark aufgeheizt werden. Die Vermeidung oder Verringerung solcher Probleme erzwingt mancherorts die Drosselung der Leistung (oder zeitweise die Abschaltung) von Kraftwerken im Sommer.
Gelegentlich kann Abwärme zwecks höherer Energieeffizienz weiter genutzt werden:
Siehe auch: Wärme, Wärmerückgewinnung