Mittellast | <<< | >>> | Feedback |
Der aktuelle Film "Bulb Fiction" über Energiesparlampen betreibt Panikmache – ein Artikel über Quecksilber in Lampen und eine Kritik des Films klären die Fakten.
Dieser Artikel lädt ein, Ansichten über die chinesischen CO2-Emissionen sowie über unsere Beiträge zum Klimaschutz zu überdenken.
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Definition: der vorhersehbar schwankende Teil der benötigten elektrischen Leistung in einem Versorgungsgebiet
Als Mittellast bezeichnet man den Anteil der in einem Versorgungsgebiet benötigten elektrischen Leistung, der über die Grundlast hinausgeht, aber keinen schnellen und unvorhergesehenen Schwankungen unterliegt. Mittellast-Kraftwerke folgen jedem Tag einem Fahrplan entsprechend dem erwarteten Lastgang, der auch von der Jahreszeit abhängt. Zusätzlicher Mittellast-Bedarf entsteht vor allem im Winter, teilweise durch den Betrieb von Elektroheizungen und Elektrowärmepumpen. Was über die Mittellast hinausgeht, ist Spitzenlast. Dies sind schnelle und unvorhergesehene Schwankungen der Nachfrage oder der Erzeugung, etwa durch Kraftwerksausfälle.
Für die Erzeugung von Mittellast werden in der Regel Kraftwerke mit den folgenden Charakteristika eingesetzt:
Häufig für die Mittellast eingesetzte Kraftwerkstypen sind:
Blockheizkraftwerke und andere Heizkraftwerke (mit Kraft-Wärme-Kopplung) produzieren entsprechend dem Wärmebedarf vorwiegend im Winter und bringen insofern einen Beitrag zur jahreszeitlich schwankenden Mittellast. Auch Windenergie kann hierzu beitragen, da sie oft vermehrt im Winter anfällt. Besonders gilt dies in Verbindung mit Speicher-Wasserkraftwerken: Die Wasservorräte werden geschont, solange viel Wind verfügbar ist, können aber tagelange Flauten gut ausgleichen.
Siehe auch: Grundlast, Spitzenlast