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Das RP-Energie-Lexikon

Verlustleistung

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Definition: eine quantitative Angabe von verlorener Nutzenergie pro Zeiteinheit

Wenn ein Gerät Energie umsetzt (z. B. überträgt oder in eine andere Energieform umwandelt), treten hierbei meist gewisse Energieverluste auf. Dies bedeutet, dass ein Teil der eingesetzten Energie in nicht mehr nutzbarer Form, beispielsweise als Abwärme anfällt und insofern verloren geht. Die Verlustleistung ist die verlorene Energiemenge pro Zeiteinheit; siehe auch die Definition von Leistung allgemein. Der Begriff ist nicht nur auf Geräte anwendbar, sondern z. B. auch auf Gebäude.

Einige Beispiele für Verlustleistungen:

Die Verlustleistung hängt mit dem Wirkungsgrad zusammen: Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von nutzbarer Leistung zur eingesetzten Leistung, und erstere ist die eingesetzte Leistung abzüglich der Verlustleistung. Eine hohe Verlustleistung im Verhältnis zur umgesetzten Leistung bedeutet eine niedrige Energieeffizienz.

Bei elektrischen Geräten macht sich die Verlustleistung meist durch eine entsprechende Erwärmung bemerkbar. Auf diese Weise lässt sich oft schnell feststellen, ob z. B. ein Netzteil eine hohe Verlustleistung hat. Wenn die Verlustleistung nicht gering ist, wird oft ein Ventilator benötigt, um sie ohne übermäßige Erwärmung des Geräts abführen zu können.

Siehe auch: Leistung, Wirkungsgrad, Nutzleistung, Energieeffizienz

Kategorien: Grundbegriffe, Energieeffizienz

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