Heizkessel | <<< | >>> | Feedback |
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Dieser Artikel lädt ein, Ansichten über die chinesischen CO2-Emissionen sowie über unsere Beiträge zum Klimaschutz zu überdenken.
Definition: eine Anlage zur Gewinnung von Wärme durch Verbrennen von Stoffen
Ein Heizkessel ist die Anlage, in der ein Brennstoff verbrannt werden kann mit dem Zweck, nutzbare Wärme zu gewinnen. Es findet also eine Umwandlung chemischer Energie in Wärme statt. Typische Anwendungen sind die Beheizung von Räumen, die Bereitung von Warmwasser und die Erzeugung von Prozesswärme, z. B. für Trocknungsprozesse.
Zu einem Heizkessel gehört meist
Hinzu können Regeleinrichtungen gehören, die die Leistung des Heizkessels dem Bedarf anpassen oder den Brenner ein- und ausschalten können. In manchen Fällen wird auch die Verbrennungsluftmenge automatisch geregelt, basierend auf der Messung des Restsauerstoffgehalts im Abgas mit einer Lambda-Sonde. Dies ist insbesondere bei Verwendung eines modulierenden Brenners sinnvoll.
Häufig kann der Brenner separat erworben werden, da sie verschiedene Brenner mit verschiedenen Heizkesseln kombinieren lassen. Durch Austausch des Brenners lässt sich z. B. eine Ölheizung auf den Betrieb mit Erdgas umrüsten. Große Kessel enthalten häufig auch mehr als einen Brenner und lassen sich je nach Brennstoffpreisen abwechselnd mit Erdgas oder Heizöl betreiben.
Niedertemperaturheizkessel können auch mit niedrigen Temperaturen betrieben werden; dies ist längst Standard. Stand der Technik für die Verwendung von Erdgas und Heizöl sind Brennwertkessel, die nicht nur mit einer niedrigen Temperatur arbeiten, sondern auch die Kondensationswärme des Brennstoffs nutzen können.

Abbildung 1: Der Öl-Heizkessel eines Mehrfamilienhauses (hellroter Kasten) mit einer Heizleistung von 350 kW. Im Kasten davor ist der Ölbrenner untergebracht, darüber das schwarze Regelgerät für die Kesseltemperatur. Hinter dem Kessel sieht man die wärmegedämmten Heißwasserleitungen und eine Heizungs-Umwälzpumpe, und dahinter verläuft ein dickes Abgasrohr zum Kaminanschluss.

Abbildung 2: Eine Gas-Therme, die einen mit Erdgas befeuerten Brennwertkessel enthält und der Beheizung und Warmwasserversorgung eines Einfamilienhauses dient.
Heizkessel für Erdgas können sehr kompakt gebaut werden. Für Einfamilienhäuser oder Etagenheizungen genügt eine kleine Gastherme (siehe Abbildung 2), die neben dem Heizkessel auch eine Heizungs-Umwälzpumpe und andere Komponenten enthält.
Heizkessel werden mit den unterschiedlichsten Brennstoffen betrieben:
Es gibt Heizkessel, die mit unterschiedlichen Brennstoffen (z. B. Kohle oder Holz) betrieben werden können. In der Regel erreichen jedoch speziell für einen Brennstoff optimierte Kessel eine bessere Effizienz und u. U. auch günstigere Schadstoffwerte im Abgas.
Die Energieeffizienz eines Heizkessels kann in Form eines Wirkungsgrads beziffert werden. Hier sind jedoch unterschiedliche Angaben möglich:
Der Jahresnutzungsgrad eines Heizkessels hängt von mehreren Faktoren ab:
Häufig bringt der Ersatz eines älteren (z. B. 15 Jahre alten) Heizkessels durch einen neuen Brennwertkessel erhebliche Reduktionen des Brennstoffverbrauchs. In vielen Fällen ist diese Reduktion auch erheblich stärker, als allein aufgrund des höheren Volllast-Wirkungsgrads zu erwarten wäre, weil vor allem Bereitschaftsverluste reduziert werden.
Selbst bei hohem Wirkungsgrad bzw. Nutzungsgrad ist ein Heizkessel nicht unbedingt als eine Anlage zur effizienten Nutzung von Energie anzusehen. Dies liegt daran, dass Heizkessel nur Niedertemperaturwärme erzeugen, während mit Kraft-Wärme-Kopplung immerhin ein Teil der Energie als hochwertige elektrische Energie gewonnen werden könnte. Anders ausgedrückt mag ein Heizkessel zwar einen großen Teil der Energie des Brennstoffs nutzen, aber nur einen kleinen Teil der Exergie.
Der Betrieb von Heizkesseln kann die Umwelt auf verschiedene Weisen belasten:
Siehe auch: Niedertemperaturheizkessel, Brennwertkessel, Brenner, modulierender Brenner, Wärme, Brennstoff, Wirkungsgrad, Heizwert, Spitzenlastkessel