Elektroboiler | <<< | >>> | Feedback |
Der aktuelle Film "Bulb Fiction" über Energiesparlampen betreibt Panikmache – ein Artikel über Quecksilber in Lampen und eine Kritik des Films klären die Fakten.
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Dieser Artikel lädt ein, Ansichten über die chinesischen CO2-Emissionen sowie über unsere Beiträge zum Klimaschutz zu überdenken.
Definition: ein Gerät zur Warmwasserversorgung, basierend auf einem Warmwasserspeicher mit elektrischem Heizeinsatz
Ein Elektroboiler ist ein Gerät zur Versorgung mit Warmwasser. Es besteht aus einem wärmegedämmten Warmwasserspeicher mit einem elektrischen Heizeinsatz (z. B. einem Heizstab im unteren Bereich).
Elektroboiler gibt es mit verschiedene Bauformen:
Möglich ist auch die bivalente Beheizung, also die Beheizung mit zwei Wärmequellen, etwa in den folgenden Konfigurationen:
Der Einsatz wertvoller elektrischer Energie für die Herstellung von Niedertemperaturwärme ist unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz fragwürdig. Selbst wenn die elektrische Energie in einem besonders effizienten GuD-Kombikraftwerk hergestellt wird, ist der Verbrauch an Erdgas (und somit auch der CO2-Ausstoß) etwa doppelt so hoch wie bei Verwendung eines Gas-Brennwertkessels.
Die niedrige Effizienz spiegelt sich auch in höheren Betriebskosten. Die Verwendung von preisgünstigem Nachtstrom reduziert dieses Problem, freilich ohne die ökologischen Nachteile nennenswert zu berühren.
Die Bereitschaftsverluste von Warmwasserspeichern sind erheblich, selbst bei guter Wärmedämmung. Bei zentralen Elektroboilern (im Keller) führt dies zu einem Verlust von häufig über einer Kilowattstunde pro Tag, entsprechend einer Leistung von über 40 W. Bei Verwendung mehrerer dezentraler Elektroboiler werden die Verluste noch höher.
Der Ersatz eines Elektroboilers durch einen Speicher mit Anschluss an eine Heizungswärmepumpe oder auch eine spezielle Brauchwasserwärmepumpe spart erhebliche Mengen an elektrischer Energie ein. Eine andere Möglichkeit ist die Nachrüstung eines Elektroboilers mit einem Wärmetauscher und Anschluss eines Sonnenkollektors.
In besonderen Fällen kann der Einsatz eines Elektroboilers (oder stattdessen eines Durchlauferhitzers) ökonomisch und ökologisch sinnvoll sein. Beispielsweise gilt dies für ein Handwaschbecken, welches zu weit von einem zentralen Warmwassergerät entfernt ist, vor allem wenn häufig geringe Mengen entnommen werden. Die geringe Effizienz der elektrischen Erwärmung kann dann durch die vermiedenen Leitungsverluste mehr als kompensiert werden. Allerdings können die Wartungskosten für die gelegentliche Entkalkung die ökonomische Bilanz wieder belasten.
Siehe auch: Warmwasserspeicher, Warmwasser, Durchlauferhitzer, Elektroheizstab, bivalente und monovalente Anlagen