Heizungsanlage | <<< | >>> | Feedback |
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Definition: eine Anlage zur Beheizung von Gebäuden
Eine Heizungsanlage (oder Heizanlage) ist eine Anlage, die zur Beheizung z. B. eines Gebäudes dient, d. h. der Zufuhr von Heizwärme zwecks Erreichen einer ausreichend hohen Raumtemperatur. Es gibt verschiedenen Typen solcher Anlagen:
Die größte Heizleistung wird an den kältesten Tagen des Jahres benötigt, weil dann das Gebäude am meisten Wärme an die Umgebung verliert. Die Heizanlage muss diese Wärmeverluste ausgleichen, insoweit sie nicht bereits durch andere Wärmegewinne (v. a. die Sonneneinstrahlung durch Fenster und die Wärmeabgabe von Geräten und Personen) kompensiert werden.
Der Bedarf an Heizleistung und Heizenergie lässt sich dramatisch senken durch eine gute Wärmedämmung des Gebäudes. Ein gut gedämmtes Einfamilienhaus kommt in Mitteleuropa an den kältesten Tagen mit z. B. 5 kW Heizleistung aus, während ein ungedämmtes Haus gleicher Größe mehr als 30 kW benötigen kann. Beim Passivhaus sind die Verhältnisse so optimiert, dass eine nennenswerte Zufuhr von Heizwärme nur noch an wenigen (besonders kalten und trüben) Tagen notwendig ist.
| [1] | Aberglauben, Halbwahrheiten und Propaganda zum Thema Gebäudeheizung |
| [2] | Extra-Artikel: "Energiesparen beim Heizen" |
Siehe auch: Zentralheizung, Warmluftheizung, Heizkessel, Ölheizung, Gasheizung, Pelletheizung, Wärmepumpenheizung, Solarheizung, hydraulischer Abgleich von Zentralheizungsanlagen, Heizgrenze, Heizgradtage