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Definition: brennbarer Stoff, der zum Antrieb von Wärmekraftmaschinen dient

Kraftstoffe (auch als Treibstoffe bezeichnet) sind meist flüssige oder gasförmige (selten feste) brennbare Stoffe, die zum Antrieb von Kraftmaschinen dienen, insbesondere von Verbrennungsmotoren und Gasturbinen.

Flüssige Kraftstoffe

Für Verbrennungsmotoren werden vor allem die folgenden flüssigen Kraftstoffe eingesetzt:

Sowohl Ethanol als auch Methanol können insbesondere dem Benzin beigemischt werden – bei kleineren Anteilen auch ohne Anpassung der Motoren.

Als Flugzeugtreibstoff dominiert das Kerosin. Es wird in Düsen- und Turbopropflugzeugen eingesetzt, ebenfalls in stationären Gasturbinen.

Der große Vorteil von flüssigen Kraftstoffen ist, dass diese leicht gelagert, transportiert und über Rohrleitungen der Anwendung zugeführt werden können. Ebenfalls weisen sie eine sehr hohe Energiedichte auf.

Gasförmige Kraftstoffe

Diverse gasförmige Kraftstoffe sind:

(Flüssiggas wurde bereits unter den flüssigen Kraftstoffen genannt, weil es zumindest bei Transport und Lagerung flüssig ist.)

Gasförmige Kraftstoffe lassen sich leicht durch Rohre und Schläuche transportieren, aber weniger gut lagern als flüssige Treibstoffe. Ihre Verbrennung z. B. in Verbrennungsmotoren ist meist schneller und sauberer als die von flüssigen Kraftstoffen.

Feste Kraftstoffe

Feste Kraftstoffe (Festbrennstoffe) wie Holz sind bei mobilen Anwendungen wenig gebräuchlich, vor allem weil ihre Verbrennung langsam und oft nicht vollständig ist. Sie dienen ebenfalls zum Antrieb von Feststoffraketen.

Siehe auch: Kraftstoff sparen, Brennstoff, Energieträger, Verbrennungsmotor, Klopffestigkeit

Kategorien: Energieträger, Kraftmaschinen und Kraftwerke

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