Pufferspeicher | <<< | >>> | Feedback |
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Definition: ein Speicher für warmes Wasser als Teil einer Heizungsanlage
In manchen Heizungsanlagen braucht man einen Pufferspeicher zur vorübergehenden Speicherung von Wärme in Form heißen Wassers. Als Beispiele können die folgenden Fälle dienen:
Bei Wärmepumpenheizungen kann es sinnvoll sein, die Anlage so auszulegen, dass auf einen Pufferspeicher verzichtet werden kann. Dies bedingt den zusätzlichen Verzicht auf Einzelraumthermostate, so dass die Heizungs-Umwälzpumpe zu jeder Zeit genügend Wasser durch das Zentralheizungssystem mit Fußbodenheizung pumpen kann. Dann werden effektiv die Böden des gesamten Hauses als Wärmepuffer benutzt.
Das Fehlen von Einzelraumthermostaten muss nicht unbedingt nachteilig sein, insbesondere wenn die Fußbodenheizung mit einer sehr niedrigen Vorlauftemperatur von z. B. maximal 30 °C betrieben werden kann, so dass der Selbstregeleffekt (verminderte Wärmeabgabe bei ansteigender Raumtemperatur) auftritt. In einem gut wärmegedämmten Gebäude mit eng verlegten Heizschlangen im Fußboden ist dies durchaus realistisch.
Diese Strategie führt zu einer einfacheren Anlage mit eher geringeren Investitionskosten und weniger Fehlermöglichkeiten. Ebenfalls kann eine solche Anlage sehr energieeffizient arbeiten, vor allem wegen der niedrigen Vorlauftemperatur und der guten Pufferwirkung der Böden. Selbst dass die Temperaturen in einzelnen Räumen auch einmal etwas höher ausfallen können, ändert daran kaum etwas. Lediglich wird anfangs eine sorgfältige Einstellung der Stellventile für alle Zimmer nötig, um die richtigen Raumtemperaturen zu erhalten.
Siehe auch: Heizungsanlage, Warmwasserspeicher, Solarspeicher, Taktbetrieb