www.energie-lexikon.info, enlex.info
RP-Energie-Lexikon
fachlich fundiert, unabhängig von Lobby-Interessen

Brennwertkessel

<<<  |  >>>  |  Feedback

Definition: ein Heizkessel mit besonders hohem Wirkungsgrad durch Kondensation des Wasserdampfs im Abgas

Englisch: caloric value boiler

Kategorien: Energieeffizienz, Haustechnik, Wärme und Kälte

Autor: Dr. Rüdiger Paschotta

Wie man zitiert; zusätzliche Literatur vorschlagen

Ursprüngliche Erstellung: 09.03.2010; letzte Änderung: 10.08.2016

Die meisten Brennstoffe enthalten Wasserstoff oder Wasser, so dass bei der Verbrennung ein Abgas entsteht, welches Wasser (H2O) enthält. Viele Heizkessel führen dieses Wasser in gasförmiger Form (als Wasserdampf) ab. Dann liegt der erreichbare Wirkungsgrad stets unter dem (unteren) Heizwert des Brennstoffs. Das Abgas transportiert also allein schon dadurch Energie in Form latenter Wärme aus dem Heizkessel, dass es das Wasser in gasförmiger Form abführt.

Gas-Therme

Abbildung 1: Eine Gas-Therme, die einen mit Erdgas befeuerten Brennwertkessel enthält und der Beheizung und Warmwasserversorgung eines Einfamilien­hauses dient. Das Rohr zum Schornstein (oben) enthält ein dünneres Abgasrohr. Zwischen diesem und dem dickeren Außenrohr wird die Verbrennungsluft angesaugt (→ Luft-Abgas-System, siehe unten).

Ein Brennwertkessel (oft als kompakte Brennwerttherme ausgeführt, siehe Abbildung 1) kann einen höheren Wirkungsgrad erzielen, indem er die Abgastemperatur so stark absenkt (z. B. auf 40 °C), dass ein Großteil des Wasserdampfs im Kessel kondensiert. (Man spricht deswegen auch von Kondensationskesseln.) Das Kondenswasser (Kondensat) wird als Abwasser abgeführt – wenn nötig, über eine kleine Pumpe. Die Folge der Kondensation ist, dass zusätzlich zum Heizwert die Kondensationswärme (latente Wärme) nutzbar wird. Der Wirkungsgrad kann dann bei Volllast, aber auch im Teillastbetrieb (mit modulierendem Brenner) etwas oberhalb von 100 % bezogen auf den Heizwert liegen, weil fast der ganze Brennwert genutzt wird.

Da das Kondensat häufig sauer und relativ korrosiv ist, müssen Brennwertkessel innen mit korrosionsbeständigen Materialien wie Edelstahl oder Keramik verkleidet sein. Auch das gesamte Abgassystem (siehe unten) muss feuchteunempfindlich und korrosionsbeständig sein.

Das Brennwert-Prinzip kann auch mit einem herkömmlichen Heizkessel in Verbindung mit einem zusätzlichen Abgas-Wärmeübertrager realisiert werden (auch durch Nachrüsten eines solchen Wärmeübertragers).

Brennwert-Heizkessel erreichen regelmäßig Wirkungsgrade und vor allem auch Jahresnutzungsgrade, die die Werte älterer Typen von Heizkesseln erheblich übertreffen, und werden selbst von keiner anderen Heizkesseltechnologie übertroffen. Jedoch nutzen auch sie die im Brennstoff erhaltene Exergie nur sehr unvollständig. Deswegen erlauben Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung eine deutlich höhere Systemeffizienz, selbst wenn der Gesamtwirkungsgrad der Anlage etwas niedriger ist. Ebenfalls effizienter sind Gas-Absorptions- oder Adsorptionswärmepumpen, die z. B. Solarthermie zusätzlich nutzen. Da jedoch die Kraft-Wärme-Kopplung und Absorptionswärmepumpen für kleine Leistungen (etwa für Einfamilienhäuser) nur schwer realisierbar sind und auch Anlagen mit Adsorptionswärmepumpen deutlich teurer sind, ist ein Brennwertkessel häufig die effizienteste der praktikablen Optionen.

Einfluss der Abgastemperatur

Die Kondensation von Wasser aus dem Abgas setzt voraus, dass die Abgastemperatur den Taupunkt unterschreitet, der z. B. bei Erdgas bei knapp 60 °C liegt. Es ist nun aber nicht so, dass unterhalb dieses Punkts der gesamte Wasserdampf kondensiert; vielmehr kondensiert nur jeweils so viel, bis der Sättigungsdampfdruck von Wasser bei der jeweiligen Temperatur erreicht ist. Abbildung 2 zeigt den Grad der Kondensation in Abhängigkeit von der Abgastemperatur für unterschiedliche Verbrennungsluftverhältnisse. Die tieferen (ungünstigeren) Kurven gelten für höhere Werte, d. h. für stärkeren Luftüberschuss. Dies liegt daran, dass die aus der Verdünnung resultierende größere Abgasmenge mehr Wasserdampf mit sich tragen kann.

Grad der Kondensation im Brennwertkessel

Abbildung 2: Grad der Kondensation in einem Erdgas-Brennwertkessel als Funktion der Abgastemperatur für verschiedene Werte des Verbrennungsluftverhältnisses. Nur bei deutlicher Unterschreitung des Taupunkts wird ein großer Teil des Wasserdampfs kondensiert.
Die zugrunde liegende Berechnung (durchgeführt vom Autor) ist relativ kompliziert, weil sie diverse Aspekte berücksichtigen muss, beispielsweise die chemischen Reaktionen bei der Verbrennung und die Abhängigkeit der Gasvolumina und des Sättigungsdampfdrucks von der Temperatur. Die Resultate hängen ein wenig von der Zusammensetzung des Erdgases ab sowie von der Luftfeuchtigkeit der zugeführten Verbrennungsluft (hier: 50 %).

Abbildung 3 zeigt den sich daraus ergebenden Kessel-Wirkungsgrad, bezogen auf den Brennwert (bei Annahme vollständiger Kondensation des Wasserdampfs).

Effizienz des Brennwertkessels

Abbildung 3: Wirkungsgrad eines Erdgas-Brennwertkessels als Funktion der Abgastemperatur. Es wurden nur die Abgasverluste berücksichtigt, nicht die Wärmeverluste in den Heizraum.

Man erkennt, dass der Wirkungsgrad unterhalb des Taupunkts als Folge der Kondensation schneller ansteigt. Im Idealfall wird ein Großteil des Wasserdampfs kondensiert, und die Energieausnutzung ist nahezu vollständig.

Bei vielen Brennwertkesseln erfolgt die Abkühlung des Abgases ausschließlich in einem Wärmeübertrager, in dem das Heizwasser aufgeheizt wird. Wenn beispielsweise die Vorlauftemperatur des Heizkessels bei 50 °C liegt und die Rücklauftemperatur bei 40 °C, wird die Abgastemperatur sicherlich über 40 °C liegen, unter Umständen auch deutlich höher. Die volle Energieausnutzung wird im Heizkessel dann noch nicht erreicht, vor allem weil die Kondensation unvollständig ist. Jedoch kann bei Einsatz eines Luft-Abgas-Systems (siehe unten) zusätzliche Kondensation im Abgassystem erreicht werden und zur Vorbereitung der Verbrennungsluft beitragen. Dann ist eine sehr hohe Energieausnutzung auch dann möglich, wenn die Kesseltemperatur nicht ideal niedrig liegt – was bei Zentralheizungen mit Heizkörpern (Radiatoren) eher geschieht als mit Fußbodenheizung oder anderen Flächenheizungen.

Voll-Brennwertkessel sind im Prinzip vor allem bei hohen Rücklauftemperaturen deutlich besser als Brennwertkessel konventioneller Art; allerdings relativiert sich der Vorteil deutlich bei Verwendung eines Luft-Abgas-Systems.

Es gibt andererseits sogenannte Voll-Brennwertkessel, die einen zusätzlichen Wärmeübertrager enthalten, der weitere Wärme auf die zugeführte Verbrennungsluft überträgt. Da die Temperatur der zugeführten Frischluft in aller Regel deutlich unterhalb der Rücklauftemperatur des Heizsystems liegt, ist damit eine stärkere Abkühlung des Abgases und somit auch eine vollständige Kondensation und entsprechend höhere Energieeffizienz möglich. Dieser Vorteil ist besonders wichtig, wenn die Rücklauftemperatur des Heizsystems relativ hoch liegt. Allerdings ist dies dadurch zu relativieren, dass wie oben erwähnt diese Funktion auch ein Luft-Abgas-System übernehmen kann – nur dass dort vermutlich die Wärmeverluste im Abgassystem etwas größer sind. Deswegen dürfte die Energieeffizienz eines Voll-Brennwertkessels in der Praxis nicht unbedingt wesentlich höher liegen als bei einem konventionellen Brennwertkessel mit Luft-Abgas-System.

Abbildung 3 zeigt ebenfalls, dass der Wirkungsgrad gerade im Bereich etwas unterhalb des Taupunkts erheblich vom Verbrennungsluftverhältnis abhängt. Es sollte also wie bei konventionellen Heizkesseln der Luftüberschuss möglichst klein gewählt werden. Hierzu ist eine automatische Regelung der Luftmenge mit Verwendung einer Lambdasonde hilfreich.

Bei Heizöl sind die Verhältnisse ungünstiger: Der Taupunkt liegt etwas niedriger (z. B. bei 47 °C), und der Einfluss der Kondensation ist schwächer, weil der Wasserdampfgehalt des Abgases geringer ist. Entsprechend wichtiger wird es hier, eine Voll-Brennwerttechnik zu realisieren – ggf. mit Hilfe eines Luft-Abgas-Systems.

Abgassysteme für Brennwertkessel

Die Anforderungen, die ein Brennwertkessel an ein Abgassystem stellt, sind wesentlich anders als bei herkömmlichen Heizkesseln:

Brennwertkessel benötigen andere Abgasanlagen als konventionelle Heizkessel. Beim Neubau kann dies erhebliche Kosteneinsparungen bedeuten, bei der Sanierung dagegen Mehrkosten.

Aus diesen Gründen ist die geeignete Lösung nicht ein konventioneller Schornstein, sondern eine feuchteunempfindliche Abgasleitung. Wenn ursprünglich ein Schornstein vorhanden ist, kann dieser oft umgerüstet werden durch Einziehen einer geeigneten Abgasleitung – meistens in Form eines Kunststoffrohrs.

Häufig wird ein sogenanntes Luft-Abgas-System installiert, bei dem die Verbrennungsluft außerhalb der Abgasleitung (z. B. durch den Zwischenraum zwischen Abgasleitung und Schornsteinwand) zugeführt wird (anstatt über den Aufstellungsraum). Dies ermöglicht einen raumluftunabhängigen Betrieb sowie eine zusätzliche Wärmerückgewinnung aus dem Abgas mit Vorwärmung der Frischluft; man hat auf diese Weise im Prinzip ebenfalls eine Voll-Brennwerttechnik realisiert. Damit sind hohe Grade der Kondensation und somit sehr hohe Wirkungsgrade selbst dann möglich, wenn die Vorlauf- und Rücklauftemperatur der Heizungsanlage nicht besonders niedrig sind.

Der außenluftunabhängige Betrieb eines Brennwertkessels mit einem Luft-Abgas-System ist vor allem auch für Etagenheizungen sehr vorteilhaft.

Bei neuen Gebäuden kann gleich auf einen Schornstein verzichtet werden und eine viel kostengünstigere Abgasleitung eingebaut werden. Allerdings würde ein Schornstein doch benötigt, wenn z. B. noch ein Kachelofen gewünscht wird.

Gas-Brennwertkessel

Mit Erdgas funktioniert das Brennwertprinzip besonders gut: Der Wasserdampfgehalt des Abgases ist relativ hoch, und eine Verschmutzung des Wärmeübertragers ist kaum zu befürchten.

Besonders häufig werden Gas-Brennwertkessel eingesetzt, die mit Erdgas betrieben werden. Hier liegt der Brennwert um ca. 10 % höher als der Heizwert. Der auf den Heizwert bezogene Wirkungsgrad kann im Idealfall ca. 110 % erreichen. (Da bei konventionellen Kesseln der Wirkungsgrad aus dem Heizwert berechnet wird, geschieht dies zwecks guter Vergleichbarkeit auch bei Brennwertkesseln.) Wegen der sehr kompakten Bauart dieser Kessel (mit integriertem meist modulierendem Gasbrenner) sind die Bereitschaftsverluste recht gering, so dass auch der Jahresnutzungsgrad wesentlich höher liegen kann als bei älteren Gaskesseln oder Ölkesseln. Auch die Bereitstellung von Warmwasser über einen separaten oder im Gehäuse integrierten Warmwasserspeicher oder Durchlauferhitzer ist meist relativ effizient.

Das entstehende Kondensatwasser ist nur leicht sauer und kann meist ohne weitere Behandlung als Abwasser abgeführt werden (außer bei hohen Kesselleistungen). Wenn der Ablauf höher liegt als der Kessel, wird eine kleine Kondensatpumpe benötigt.

Wegen ihrer besonders kompakten Bauart sind Gas-Brennwertthermen auch als in Wohnungen untergebrachte Etagenheizungen gut realisierbar. In manchen Fällen erübrigt sich sogar die Erstellung eines gewöhnlichen Schornsteins, wenn das (nur noch lauwarme) Abgas auf andere verträgliche Weise ins Freie gelangen kann.

Bei großen Heizkesseln kommt es auch vor, dass ein konventioneller (nicht kondensierender) Kessel mit einem zusätzlichen externen Wärmeübertrager für die Brennwertnutzung kombiniert wird (siehe unten, “Große Brennwertkessel”).

Öl-Brennwertkessel

Auch für den Betrieb mit Heizöl sind Brennwertkessel (in der Regel mit integriertem Ölbrenner) erhältlich. Die Wärmeübertragerflächen im Kessel müssen gegen das saure Kondensat (aufgrund des Schwefelgehalts des Heizöls) beständig sein. Der Gewinn an Kondensationswärme ist etwas geringer als bei Gas-Brennwertkesseln, da der Brennwert nur um ca. 7 % höher liegt als der Heizwert. Wiederum dürfte aber der erreichte Jahresnutzungsgrad wesentlich höher liegen als bei konventionellen Ölkesseln, weil auch sonstige Energieverluste minimiert werden.

Falls der Kessel nicht mit schwefelarmem Heizöl betrieben wird, muss das saure Kondensatwasser neutralisiert werden, bevor es in die Kanalisation eingeleitet werden kann. Der notwendige regelmäßige Ersatz des Neutralisationsmittels (meist einem Granulat) zusammen mit der sonstigen Wartung erhöht die Wartungskosten geringfügig.

Holzpellet-Brennwertkessel

Auch bei Holzpellets kann der Brennwert genutzt werden. Jedoch ist die Technik etwas anspruchsvoller als bei Erdgas.

Seit relativ kurzer Zeit sind auch Brennwertkessel für die Verbrennung von Holzpellets erhältlich. Für größeren Leistungen gibt es separate Module als Ergänzung für konventionelle Pelletkessel. In ihnen wird das vom Pelletkessel kommende Abgas noch weiter abgekühlt.

Tendenziell ist die Brennwertnutzung bei Holz technisch anspruchsvoller als mit Gas oder Öl, da sich im Wärmeübertrager wesentlich mehr Rückstände von unvollständiger Verbrennung ablagern können. Dies sind teils auch recht korrosiv.

Große Brennwertkessel

Es gibt Brennwertkessel nicht nur für die Beheizung einzelner Gebäude, sondern in hohen Leistungsbereichen von mehreren Megawatt. Hier wird häufig ein konventioneller Heizkessel ergänzt um einen zusätzlichen Wärmeübertrager, in dem die Kondensation stattfindet. Ein solches Gerät lässt sich auch z. B. bei einem Blockheizkraftwerk einsetzen.

Im Idealfall werden an den zusätzlichen Niedertemperaturwärmeübertrager solche Wärmeverbraucher angeschlossen, die besonders niedrige Temperaturen benötigen. Beispielsweise kann ein Schwimmbad eines Hotels damit beheizt werden, während die höhere Kesseltemperatur für Heizkörper genutzt wird.

Bei großen Abgasmengen kann es ein Problem sein, dass das relativ kühle Abgas von der Schornsteinöffnung aus kaum mehr hochsteigt, sondern in der näheren Umgebung bleiben kann.

Fehler beim Betrieb von Brennwertkesseln

Brennwertkessel werden leider nicht immer unter optimalen Bedingungen betrieben. Im Folgenden nennen wir einige Beispiele hierfür:

Die Vollständigkeit der Kondensation lässt sich relativ einfach testen!

Eine gute Kontrolle der Effizienz der Brennwertnutzung ist möglich, indem man die pro Kubikmeter Gas anfallende Menge des Kondenswassers ermittelt. (Dies ist oft relativ einfach möglich, indem man das sonst in einen Abfluss fließende Kondenswasser mit einem Schlauch in einen Eimer umleitet sowie vor und nach der Messung den Gaszähler abliest.) Im Idealfall entstehen bis zu ca. 1,6 Liter pro Kubikmeter Erdgas. Wenn gemäß einer Messung beispielsweise weniger als die Hälfte dieser Menge erhalten wird, sollte man die Ursache hierfür finden und beheben.

Auch wenn man in der Praxis häufig findet, dass die Brennwertnutzung recht unvollständig ist (jedenfalls ohne Luft-Abgas-System), bedeutet dies keineswegs, dass die Verwendung eines Brennwertkessels sinnlos ist. Im Vergleich zu alten Gaskesseln sparen moderne Brennwertkessel nämlich vor allem auch durch niedrigere Bereitschaftsverluste sehr viel Energie ein. Die in der Praxis erreichbare Energieeinsparung ist deswegen auch oft wesentlich höher, als man vom Verhältnis der maximalen Kesselwirkungsgrade her erwarten würde.

Siehe auch: Heizkessel, Wirkungsgrad, Jahresnutzungsgrad, Brennwert, Wasserdampf, Verdampfungswärme und Kondensationswärme, latente Wärme, Abgasleitung, Luft-Abgas-System, Schornstein
sowie andere Artikel in den Kategorien Energieeffizienz, Haustechnik, Wärme und Kälte

Alles verstanden?


Frage: Aus welchen Gründen ist ein Brennwertkessel meist erheblich energieeffizienter als ein konventioneller (nicht kondensierender) Heizkessel?

(a) weil die Abgastemperatur wesentlich niedriger ist

(b) weil in flüssiger Form abgeführtes Wasser weniger Energie mit sich nimmt als Wasserdampf

(c) weil die Kondensation die Abgasmenge stark reduziert


Frage: Sind niedrige Temperaturen des Heizwassers für eine hohe Energieeffizienz beim Brennwertkessel wichtig?

(a) Nein, weil solche Kessel immer einen sehr hohen Wirkungsgrad erreichen.

(b) Solange die Rücklauftemperatur über dem Taupunkt im Abgas liegt, funktioniert die Kondensation nicht mehr; für Rücklauftemperaturen etwas darunter ist alles bestens.

(c) Die Rücklauftemperatur sollte für eine vollständige Kondensation möglichst stark unterhalb des Taupunkts im Abgas liegen; nur wenn man einen Voll-Brennwertkessel oder ein Luft-Abgas-System hat, ist dies nicht so wichtig.


Frage: Welche Art von Abgassystem ist für einen Brennwertkessel geeignet?

(a) Ein konventioneller gemauerter Schornstein.

(b) Ein konventioneller gemauerter Schornstein mit eingelassenem Kunststoffrohr.

(c) Grundsätzlich nur Edelstahl-Abgasrohre.


Siehe auch unser Energie-Quiz!

Kommentare von Lesern

Hier können Sie einen Kommentar zur Veröffentlichung vorschlagen. Über die Annahme wird der Autor des RP-Energie-Lexikons nach gewissen Kriterien entscheiden. Im Kern geht es darum, dass der Kommentar für andere Leser potenziell nützlich ist.

Ihr Name:
(freiwillige Angabe – auch Pseudonyme sind erlaubt)
Ihre E-Mail-Adresse:
(freiwillige Angabe)
Ihr Hintergrund:
(freiwillige Angabe, z. B. Energieberater, Handwerker oder Journalist)
Ihr Kommentar:
Spam-Prüfung:   (bitte die Summe von fünf und zwölf hier als Ziffern eintragen!)

Bem.: Mit dem Abschicken geben Sie Ihre Einwilligung, Ihren Kommentar hier zu veröffentlichen. (Sie können diese später auch widerrufen.) Da Kommentare zunächst vom Autor durchgesehen werden, erscheinen sie verzögert, z. B. erst am Folgetag oder evtl. noch etwas später.

Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?

Ihr Gesamteindruck: weiß nicht unbefriedigend in Ordnung gut ausgezeichnet
Fachliche Qualität: weiß nicht unbefriedigend in Ordnung gut ausgezeichnet
Lesbarkeit: weiß nicht unbefriedigend in Ordnung gut ausgezeichnet
Verdient dieser Artikel (oder das Energie-Lexikon insgesamt) Ihrer Ansicht nach Links von anderen Webseiten?
  nein eventuell ja
Kommentar:

Vielleicht haben Sie auch konkrete Vorschläge für inhaltliche Ergänzungen, nützliche Literaturangaben etc. Falls Sie eine bessere Website für dieses Thema kennen, sind wir dankbar für einen Hinweis darauf.

Wenn Sie einen Kommentar zur Veröffentlichung auf unserer Seite vorschlagen möchten, verwenden Sie dazu bitte das Formular im Kasten "Kommentare von Lesern".

Spam-Prüfung: (bitte den Wert von 5 + 8 hier eintragen!)

Wenn Sie eine Antwort möchten, können Sie Ihre E-Mail-Adresse im Kommentarfeld hinterlassen oder direkt eine E-Mail senden. Letztere Methode führt meist zu schnelleren Antworten.

Wenn Ihnen das RP-Energie-Lexikon gefällt, möchten Sie vielleicht auch den RP-Energie-Blog als E-Mail-Newsletter abonnieren.

Teilen Sie den Link auf diesen Artikel mit anderen:

Hohe Heizkosten mit veralteter Ölheizung:
was tun?

Dieses Problem haben viele, und leider gibt es kein Wundermittel dagegen. Unser Artikel dazu hilft Ihnen allerdings, wichtige Fragen zu klären:

Viele weitere Detailfragen können Sie natürlich mithilfe unserer vielen Lexikonartikel klären.

– Alle Banners –

– Ihr eigenes Banner! –

Die Startseite gibt Ihnen den Einstieg in das RP-Energie-Lexikon, auch mit Tipps zur Benutzung.
Hier finden Sie diverse Ratgeber-Artikel, insbesondere im Bereich der Haustechnik.
Hiermit wird Ihnen ein zufällig ausgewählter Lexikonartikel angezeigt.
Der RP-Energie-Blog präsentiert Interessantes und Aktuelles zum Thema Energie. Er ist auch als E-Mail-Newsletter erhältlich.
Hier finden Sie die Kontaktinformationen und das Impressum.
Werden Sie ein Sponsor des RP-Energie-Lexikons – des besten deutschsprachigen Energielexikons im Internet!
Hier erfahren Sie mehr über den Autor des RP-Energie-Lexikons und seine Grundsätze.
Hier können Sie die Artikel des RP-Energie-Lexikons nach Kategorien geordnet durchstöbern.
Verbreitete Irrtümer zu Energiefragen werden hier detailliert aufgedeckt.
Der Glossar fasst die Definitionen von Fachbegriffen aus den Artikeln zusammen.
Mit dem Energie-Quiz können Sie Ihr Wissen im Energiebereich testen und vertiefen.
Hier werden die Hintergründe des Projekts beschrieben, auch die gewählten Grundsätze.
Mit zigtausenden von Nutzern pro Monat ist das RP-Energie-Lexikon zu einer interessanten Werbeplattform geworden.
Vom Autor des RP-Energie-Lexikons können Sie auch Beratung erhalten, insbesondere zu Energie-Technologien.
Hier finden Sie die Liste aller Artikel zu einem bestimmten Anfangsbuchstaben.
Hier können Sie nach Artikeln suchen, deren Titel ein bestimmtes Stichwort enthalten.
(Beachten Sie auch die Volltextsuche beim Menüpunkt "Suche"!)